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	<title>bass-blog.de &#187; Literatur</title>
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		<title>Die Bücherdiebin</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 00:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Zusak erzählt in &#8220;Bücherdiebin&#8221; von Liesel Memingers Kindheit und Jugend im Dritten Reich. Er tut das mit viel Liebe zum Detail, vor allem mit so viel Liebe zu seinen Charakteren, dass man sich der Geschichte und ihren dramatischen Wendungen nur schwer entziehen kann. Aber gerade, was das Buch einmalig machen soll, ist leider sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="lead" src="http://bass-blog.de/wp-content/uploads/2010/01/bücherdiebin.png" alt="Die Bücherdiebin" title="Die Bücherdiebin" width="50" height="50" />Markus Zusak erzählt in &#8220;Bücherdiebin&#8221; von Liesel Memingers Kindheit und Jugend im Dritten Reich. Er tut das mit viel Liebe zum Detail, vor allem mit so viel Liebe zu seinen Charakteren, dass man sich der Geschichte und ihren dramatischen Wendungen nur schwer entziehen kann.</p>
<p>Aber gerade, was das Buch einmalig machen soll, ist leider sein zweitgrößtes Problem: der auktoriale Ich-Erzähler ist der Tod höchstpersönlich. Was mir als Freund von Pratchetts &#8220;Scheibenwelt&#8221; und Neil Gaimans &#8220;Sandman&#8221; durchaus gefallen könnte, entpuppt sich hier als störend, weil Zusaks Tod humaner ist, als die meisten Menschen um ihn herum. Der Tod sollte sich dem Leser nicht seitenlang erklären. Er sollte nicht über seine Arbeit jammern. Der Tod sollte den Leser nicht um Verzeihung bitten. Das ist einfach falsch.</p>
<p>Das größere Problem ist aber, dass die &#8220;Bücherdiebin&#8221; explizit als Jugendbuch geschrieben wurde. In seinem Bestreben, die Sprache einfach zu halten und komplexere Wendungen vom Ich-Erzähler im Detail erläutern zu lassen, hat Zusak für meinen Geschmack klar übertrieben.</p>
<p>Gegen Ende des Buches beginnt Liesel Meminger, ihre Lebensgeschichte unter dem Titel &#8220;Die Bücherdiebin&#8221; niederzuschreiben. Das Büchlein geht verloren, niemand außer ihr selbst wird es jemals lesen. Zusaks Buch enthält Ausschnitte davon; sie gehören zu den besten Passagen des Buches. Liesel ist wunderbar, ihre Geschichte lesenswert, aber ich hätte lieber Memingers als Zusaks &#8220;Bücherdiebin&#8221; gelesen. Diesen ganzen Quatsch mit dem personifizierten Tod hat die Geschichte gar nicht nötig.</p>
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		<title>Halloween</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 11:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen bei Nacht Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht. Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht und du sollst ihn nicht suchen trotzdem. Und machst du nachts deine Stube licht, um Menschen zu schauen ins Angesicht, so mußt du bedenken: wem. Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt, das von ihren Gesichtern träuft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschen bei Nacht</strong></p>
<p>Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.<br />
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht<br />
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.<br />
Und machst du nachts deine Stube licht,<br />
um Menschen zu schauen ins Angesicht,<br />
so mußt du bedenken: wem.</p>
<p>Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,<br />
das von ihren Gesichtern träuft,<br />
und haben sie nachts sich zusammengesellt,<br />
so schaust du eine wankende Welt<br />
durcheinandergehäuft.<br />
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein<br />
alle Gedanken verdrängt,<br />
in ihren Blicken flackert der Wein,<br />
an ihren Händen hängt<br />
die schwere Gebärde, mit der sie sich<br />
bei ihren Gesprächen verstehn;<br />
und dabei sagen sie: Ich und Ich<br />
und meinen: Irgendwen.</p>
<p><em>Rainer Maria Rilke</em></p>
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		<title>Die Relevanz des Blickwinkels</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 21:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Als letzte, äußerste Barriere erweist sich die eigene Perspektive.&#8221; Terry Pratchett, &#8220;Die dunkle Seite der Sonne&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Als letzte, äußerste Barriere erweist sich die eigene Perspektive.&#8221;</em><br />
Terry Pratchett, &#8220;Die dunkle Seite der Sonne&#8221;</p>
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		<title>Six Word Memoirs</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 13:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist wie PostSecret, nur ohne Bilder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.smithmag.net/sixwords/">Ist wie PostSecret, nur ohne Bilder.</a></p>
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