Archiv für die ‘Persönliches’-Kategorie

Immer diese Spiele-Weblogs

16. März 2010

Christoph gibt’s jetzt auch auf polyneux.de.

Keine Ahnung, wie ich das auf lange Sicht handhaben werde. Ich hätte gerne alles, was ich so verfasst habe, auf Dauer auch in meiner Hand, sprich auf meinem Webspace und auf meiner Festplatte. Da ich fauler Sack immer noch nicht alles Lesenswerte aus der d-frag-Zeit hier ins Bass-Blog übertragen habe, weil das einfach höllisch Arbeit macht, fahre ich diesmal wohl von Anfang an zweigleisig.

Bedeutet bis auf Widerruf, dass meine Artikel für polyneux auch hier im Blog landen. Der Vollständigkeit halber. Allerdings mit gesperrten Kommentaren, die Diskussion läuft drüben.

Halloween

1. November 2008

Menschen bei Nacht

Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube licht,
um Menschen zu schauen ins Angesicht,
so mußt du bedenken: wem.

Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,
das von ihren Gesichtern träuft,
und haben sie nachts sich zusammengesellt,
so schaust du eine wankende Welt
durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein
alle Gedanken verdrängt,
in ihren Blicken flackert der Wein,
an ihren Händen hängt
die schwere Gebärde, mit der sie sich
bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie: Ich und Ich
und meinen: Irgendwen.

Rainer Maria Rilke

Six Word Memoirs

30. September 2008

Ist wie PostSecret, nur ohne Bilder.

Neuanfang

2. September 2008

“Now I need a beer … or five.”

Der Urlaub ist vorbei, und schon nach den ersten drei Dienst-Tagen fühlt man sich, als hätte er nie stattgefunden.

Anrufbefürworter

13. Juli 2008

Gerade nach Hause gekommen und feststellen müssen, dass Mr. oder Mrs. “Unbekannte Nummer” mich dringend hat erreichen wollen: Das Festnetztelefon zählt diverse verpasste Anrufe und das Handy ist vor lauter Vibrationsalarm über den gesamten Wohnzimmertisch gehüpft und schließlich auf den Boden gefallen.

Wichtigste Erkenntnis: Der Tisch steht offenbar schief.

Ansonsten Verwirrung. Bei über zehn Anrufen könnte man auf den Gedanken kommen, dem Anrufer oder der Anruferin sei sein/ihr Anliegen irgendwie wichtig. Dem entgegen steht die Tatsache, dass er oder sie es zwar geschafft hat, die eigene Rufnummer zu unterdrücken,  aber zu blöde war, auf irgendeinen der Anrufbeantworter zu sprechen. Schade, denn ich hätte gerne zurückgerufen. Ein bisschen neugierig bin ich jetzt ja schon.

Initiale

4. Mai 2008
Aus unendlichen Sehnsüchten steigen
endliche Taten wie schwache Fontänen,
die sich zeitig und zitternd neigen.
Aber, die sich uns sonst verschweigen,
unsere fröhlichen Kräfte – zeigen
sich in diesen tanzenden Tränen.

(Rainer Maria Rilke)

Kühlschrankpoesie

25. April 2008

moto_0030.jpg

So entstehen Gerüchte

12. April 2008

“Alfred Brendel hat deine Einbauküche gekauft und zieht nun mit deinem Nachbarn zusammen?”

Ohne den Zusammenhang nur halb so schön, zugegeben.

Semantic Weblog

8. März 2008

Adobe Photoshop LightroomWenn Ben drüben bei Anmut und Demut erklärt, wie das Semantic Weblog funktioniert, wird mir schwindlig. Topic Maps, Occurrences, Associations, Ontologien, wow! Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die ganze Thematik abseits der Fachbegriffe so kompliziert vielleicht gar nicht ist. Um einen Gedanken dazu in den Raum zu werfen:

Das Semantic Weblog ist die Bibliothek in Adobes Photoshop Lightroom, nur für Blogpostings anstatt Bildern. (weiterlesen …)

Märchenstunde

2. Februar 2008

Der Sandmann, 18:50 Uhr im KiKa, besuchte Schneeweißchen und Rosenrot. Frage an das drei Jahre alte Zielpublikum: “Na, kennst du denn das Märchen?”

“Natölich! Rosenkohl und Weißkraut!”