Archiv für die ‘Persönliches’-Kategorie

Aus den Fugen – Update

8. Januar 2008

MacBook

Mitte Dezember entdeckte ich einen Spalt an meinem neun Monate alten MacBook, direkt über dem Stromanschluss. Weder hatte ich eine Ahnung, was den verursacht haben mochte, noch konnte ich sagen, wie lange das MacBook schon offen stand, denn saß man vor dem Notebook, war der Fehler kaum zu erkennen. Der freundliche Servicemitarbeiter bei Gravis warf einen Blick auf das MacBook und erklärte mir rundheraus, er könne nicht beurteilen, ob das ein Garantiefall sei, denn das MacBook sähe aufgehebelt aus. Wenn auch Tastatur oder Touchpad nicht mehr funktionieren würden, dann hätte man die Reparatur darüber laufen lassen können, aber so… Ich schaute den Mann verdattert an: “Moment mal, wenn der Schaden noch größer wäre, würden Sie das Notebook reparieren, so aber nicht?” Seine Gegenfrage war, ob ich das Gerät direkt bei Gravis gekauft hätte. Als ich das verneinte, verwies er mich an Apples telefonischen Support. (weiterlesen …)

To-Do-Liste für 2008, Punkt 12

6. Januar 2008

Endlich mal das Zeitgeschichtliche Forum hier in Leipzig besuchen. Schon wegen des großen Hinweises an der Tür:

Warnung!
Geschichte kann zu Einsichten führen
und verursacht Bewusstsein!

Gegen Sylvester, für Pyronale

1. Januar 2008

Das Schönste an Sylvester: die so verlassen wirkende Stadt am Morgen danach. Auf den Abend an sich könnte ich dagegen gut verzichten. Ein paar Idioten bomben schon Tage vorher, spätestens ab 23 Uhr zieht die Soundkulisse dann generell auf, um sich ab fünf Minuten vor Mitternacht vollends zu entladen. Ist ja nicht so, als bräche der Jubel so weltweit koordiniert aus uns heraus, wie das bei einem entscheidenden Tor bei der Fußball-WM der Fall wäre: Trotz viel privater Countdownzählerei ist der Jahreswechsel eher ein fließender Übergang.

Zehn nach um hört man die Sirenen der ersten Krankenwagen und Feuerwehren. Der Zeitpunkt differiert natürlich je nach Stadt – in Berlin eher früher, in Leipzig eher später. Aber irgendwelche Freizeitsprengmeister, deren selbstgebaute Kreationen jemandem das Trommelfell platzen lassen, irgendeinen Hobbyastronauten, der Raketen schon seit 10 Jahren nur direkt aus der Hand starten lässt und nur diesmal den richtigen Zeitpunkt zum Loslassen verpasst hat, weil ihm seine Frau genau im entscheidenden Moment vom Küchenfenster aus zurief, er solle auch ja vorsichtig sein, solche Typen gibt es immer.

Rote Nebelschwaden ziehen durch die Häuserschluchten, zu einer Soundkulisse wie aus einem billigen Kriegsfilm, während Aushilfspyromanen von Hauseingang zu Hauseingang flüchten und nach offenen Briefkästen für den nächsten “Kanonenschlag” suchen. Stellt euch doch bitte nächstes Jahr einfach auf die Straße und zündet Geldscheine an. Hat den gleichen Effekt auf euer Konto, aber ohne all die unangenehmen Nebenwirkungen. Zu wirklichen Ah!- und Oh!-Effekten führen die paar Billigböller und Raketen doch sowieso nicht mehr, wenn man einmal auf der Berliner Pyronale gewesen ist.

Rückblick 2007

31. Dezember 2007

d-frag.deEin angenehmes Jahr war das, mit vielen schönen Momenten, auch wenn sich gegenüber dem Vorjahr nicht so wahnsinnig viel verändert hat. Fünfundachzig Prozent. Für die nächste Staffel wünschen wir uns allerdings etwas mehr Innovation. Tatsächlich scheinen die letzten Folgen von 2007 schon nahezulegen, dass 2008 actionlastiger werden könnte.

Was unsere kleine Hobbyspielwiese angeht: Für d-frag.de war 2007 insgesamt eine erstaunlich gute Zeit, wenn man die Umstände bedenkt. An Lesern mangelte es uns jedenfalls nicht. Die meisten Besucher

  • pro Tag hatten wir am 04. Dezember 2007
  • pro Woche kamen in der 49. Kalenderwoche 2007
  • pro Monat hatten wir – richtig! – im Dezember 2007
  • pro Jahr begrüßten wir 2007 – mehr als doppelt so viele wie 2006

Klar, die Tages- und Wochenrekorde verdanken wir Frontal21 und Dittmayers YouTube-Video, nicht besonders kreativer Eigenleistung. Aber generell wurde das Wenige, das bei uns erschienen ist, von vielen gelesen und ausgiebig kommentiert. Vielen Dank dafür!

Das Ziehen der Notbremse war leider dennoch erforderlich. Vielleicht setzt die Gefährdung des Fortbestands des Magazins ja endlich genug Kraft und Motivation bei allen Beteiligten frei, um die Seite wieder auf einen guten Weg zu bringen, anstatt sie einfach auf Autopilot weiterfahren zu lassen. Groß ist die Hoffnung aber nicht. Man kennt ja die Trägheit der Masse.

Bambärch

16. Dezember 2007

Christmas Clubbing

Das Wochenende in Bayern verbracht und die Zeit genossen. Auf der Jagd nach einem Weihnachtsgeschenk für den kleinen Bruder schließlich in einem Laden fündig geworden, der überwiegend Holzspielzeug und pädagogisch Wertvolles anzubieten hatte. Ein Laden, in dem EC- und Kreditkarten unerwünscht sind, die zu bezahlende Summe mit dem Taschenrechner ermittelt und die Rechnung handgeschrieben wird. Man muss Bamberg schlicht schon deshalb mögen, weil solche Läden dort überleben können.

Von dem Hutladen in der Nähe des Rathauses ganz zu schweigen. Mit Kopfbedeckungen und Kunden angefüllt bis unters Dach. Ich hätte mir glatt so einen typischen Bogart-Hut gekauft, wäre er noch in meiner Größe und in schwarz vorrätig gewesen. Überhaupt: Hüte sollten wieder Trend werden. Richtige Hüte! Nicht die Kopfsocken, die sich so großer Beliebtheit erfreuen.

Ausklingen ließen wir den Abend beim Christmas Clubbing der Bamberger Studenten. Laut, voll, mit seltsamer Musikauswahl und fiesen Engpässen beim Getränkenachschub. Trotzdem beeindruckende Angelegenheit mit großem Unterhaltungswert, weil passende Abendgarderobe Pflicht war. Und die Ansichten darüber, was unter “passender Abendgarderobe” zu verstehen sei, gingen weit auseinander. Mein Liebling war ja der Typ, der an der Bar fast zehn Minuten neben mir stand. Schwarzer Anzug, weißes Hemd und schwarze Krawatte. Für Beerdigungen hervorragend geeignet.

Aus den Fugen

15. Dezember 2007

MacBook

Neun Monate altes, pfleglich behandeltes MacBook. Mist.

(Besonders weil sein Vorgänger, ein über fünf Jahre altes Sony-Subnotebook, in Würde gealtert immer noch seinen Dienst tut und einigermaßen ansehnlich aussieht.)

Katastrophengebiet Küche

11. Dezember 2007

Du kannst nicht kochen, wenn…

  • du für die Zubereitung einer einfachen Mousse au Chocolat erst einmal die nötigen Küchengeräte (Schneebesen und so) kaufen musst
  • du mehr als drei Leute nach dem Rezept fragst, nur um sicher zu gehen
  • du beim Schlagen der Sahne Probleme hast, den richtigen Zeitpunkt zwischen “noch flüssig” und “schon Butter” abzupassen
  • du die einfache Regel missachtest, dass Sahne beim Schlagen nur dann in der Schüssel bleibt, wenn man die Schüssel durch Festhalten mit der linken Hand am Mitdrehen hindert
  • du zu faul bist, Schokolade zu raspeln, um Schokoraspeln zu erhalten
  • du deshalb eine Tafel Schokolade in deinen Universalzerkleinerer gibst – Tada! Schokoladenstaub
  • du dich angesichts des Endproduktes fragst, ob es okay ist, wenn das Zeug nur wahnsinnig cremig, aber nicht wie gefordert “schaumig” ist
  • sich nach der Verköstigung telefonisch die Hälfte der Familie nach dem Ausgang des Experiments zu erkundigt

War aber gut. Christoph auf dem Weg zum Meisterkoch. Sogar die Rechnung “Mousse plus Zimt gleich weihnachtliche Mousse” ging irgendwie auf.

Der Hürdenlauf geht weiter

8. Dezember 2007

Mario GalaxyArkion spricht in “The Princess is in another Castle” nicht nur über Mario Galaxy, sondern auch über die Philosophie dahinter und über das Leben an sich. Grundschule, Gymnasium, Universität – diese Kapitel unseres Lebens seien doch im Grunde nur Level, die uns nach langen Jahren und hoffentlich erfolgreichem Bestehen der Bossabiturprüfung an den Beginn eines neuen, noch schwereren Kapitels stellen. (weiterlesen …)

Nachsendeauftrag

5. Dezember 2007

Activision ist das neue Blizzard, Leopard der neue Tiger, UT3 das neue UT2004, Vista das kaputte XP und bass-blog.de ist ab sofort das neue chrwinkler.de. Hat den großen Vorteil, dass man den Namen jetzt aussprechen kann, ohne sich die Zunge zu brechen.

Eröffnung

28. November 2007

Wer hätte es gedacht: Aus zweijährigem Dornröschenschlaf ist meine Webseite wieder zum Leben erwacht. Umgezogen zu einem neuen Webhoster und mit einem neuen technischen Unterbau versehen. WordPress treibt den Laden jetzt an. Die Inhalte der alten Seite werden im Laufe der Zeit wiederkommen, angefangen bei den Fotogalerien. Was kommt neu dazu? Texte über Kinofilme, über klassische Musik, über Ausflüge ins Internet, Reisen in der realen Welt, vielleicht auch über Videospiele. Eine bunte Mischung, die natürlich geordnet und überblickt werden will. Vielleicht mit Bens semantic weblog? Mal sehen. Wie er das Themenpotpourri auf seiner eigenen Seite verschlagwortet hat, finde ich jedenfalls sehr ansprechend.