Michael Clayton
Nach vielen Wochen, in denen kaum irgendetwas Brauchbares im Kino lief, schmeißt man uns im Moment geradezu zu mit guten Filmen. I’m not there, Juno, There will be Blood, Sweeney Todd, No Country for Old Men, Trip to Asia, selbst Der Krieg des Charlie Wilson. Und wir gehen ausgerechnet in Michael Clayton.
Den Trick, zu Beginn die entscheidende Wendung des Films nur in Ausschnitten zu zeigen, damit viele Fragen aufzuwerfen, dann den eigentlichen Film hindurch in einer einzigen gewaltigen Rückblende die Wissenslücken des Zuschauers zu füllen und zum Schluss die Szenen des Anfangs um ein paar letzte Puzzlestücke zu ergänzen, den Trick haben wir nun wirklich schon tausend Mal gesehen. Häufig besser als hier. Denn eine der Fragen, die Michael Clayton von Beginn an aufwirft, ist: “Was soll daran spannend sein?”