Beiträge mit Tag ‘DRM’

Spore und sein Kopierschutz III

17. September 2008

EAMöglichkeiten, sich über Electronic Arts aufzuregen, gab es in der Vergangenheit zwar auch schon zur Genüge, aber so einfach wie bei der aktuellen Diskussion um das Nutzungskontrollsystem in Spore haben sie es einem echt noch nie gemacht. Nach all den negativen Kundenreaktionen, vor allem bei Amazon.com, verteidigte jetzt Mariam Sughayer von EA gegenüber Gamasutra den Einsatz der Onlineauthentifikation und die Beschränkung auf lediglich drei mögliche Aktivierungen. (weiterlesen…)

Spore und sein Kopierschutz II

11. September 2008

EAInzwischen hat man sich auch bei heise online mit Spore und SecuROM auseinandergesetzt und redet dort nicht nur von einem Kopierschutz, sondern von einem Nutzungskontrollsystem. Ansonsten enthält der Artikel leider viele Solls und Wie-es-heißts. “Eine wiederholte Installation auf demselben Rechner soll … problemlos möglich sein.” Oder: “Wie es heißt, bekommt derjenige, der das aktivierte Spiel deinstalliert, während der Rechner online ist, rechnerisch eine Erstinstallation gutgeschrieben.” Von heise hätte ich eher erwartet, dass man sich nicht auf Hörensagen und Produktbeschreibungen verlässt, sondern das tatsächlich auch mal in der Praxis ausprobiert. Insbesondere das angebliche Gutschreiben einer Aktivierung, wenn man Spore deinstalliert. Abgesehen von heise online hat bisher noch niemand behauptet, dass das tatsächlich geschehen würde.

Spore und sein Kopierschutz

10. September 2008

EAWer derzeit plant, Spore über Amazon.de zu kaufen, dürfte bei einem Blick auf die Kundenbewertungen des Spiels stutzig werden: lediglich anderthalb von möglichen fünf Punkten bekommt das Spiel. Mal ehrlich, so schlecht ist Will Wrights digitale Galaxie nun auch wieder nicht. Was führt also zu dieser bedenklichen Bewertung? SecuROM, der von Electronic Arts für Spore und Mass Effect verwendete Kopierschutz. Wenn man eines der beiden Spiele auf seinen heimischen PC lässt, verwundert die Einschätzung der Amazon-Kunden trotzdem erst einmal: davon, dass SecuROM installiert wird, bekommt man praktisch nichts mit. Das Spiel wird installiert, beim ersten Start über das Internet aktiviert und anschließend darf die DVD samt Verpackung im Regal verschwinden. Endlich müssen nicht mehr, wie zu schlimmsten StarForce-Zeiten, Treiber installiert werden, die einen Neustart des Systems erfordern. Endlich muss die Spiele-DVD während des Programmstarts nicht mehr im Laufwerk liegen. Wer mehrere Spiele gleichzeitig auf der Festplatte hat, müsste es doch eigentlich zu schätzen wissen, nicht mehr ständig zum Discjockey zu mutieren.

Wo ist also der Knackpunkt? (weiterlesen…)

Deutsche Grammophon

30. November 2007

Hänsel und GretelIm ersten Moment dachte ich: »Hey, endlich hat es jemand verstanden!« Die Sache mit dem Internet, mit online kaufbarer Musik und dem richtigen Umgang mit den eigenen Kunden. Die Deutsche Grammophon eröffnete vor kurzem einen Online-Shop, der immerhin rund 2.400 Alben klassischer Musik umfasst, herunterladbar zu vergleichsweise günstigen Preisen als MP3 mit einer Bitrate von 320 kBit/s. Völlig ohne jedes Digital Rights Management. Mit der Möglichkeit, gekaufte Titel mehrfach herunterzuladen. Und noch besser: Das Angebot umfasst auch hunderte CDs, die im Handel überhaupt nicht mehr erhältlich sind. Eine wunderbare Möglichkeit, ältere Aufnahmen für Klassikliebhaber auch dann weiter anbieten zu können, wenn sich eine Neuauflage auf CD finanziell nicht lohnen würde. (weiterlesen…)

Telefonische Aktivitäten

12. Dezember 2006

Flight Simulator XEin hier namentlich nicht genannter Arbeitskollege und Freund von Flugsimulationen entschied sich schon kurz nach Erscheinen des Flight Simulator X, diesen in der Deluxe-Ausführung zu erwerben, weil er aufgrund der stark verharmlosenden Angaben auf der Packung davon ausging, dass das Produkt bei ihm schon zufriedenstellend laufen werde.

Welch eklatante Fehleinschätzung! Trotz versuchter Hardwareaufrüstung sah sich der FSX auf seinem Rechner nicht zu mehr als Einzelbildansichten in der Lage. Also widmete sich besagter Kollege zähneknirschend wieder dem Vorgänger und vermachte mir das ausrangierte Produkt. Im Grunde gut für mich, hätte mich der FSX nach der endlos lang dauernden Installation, während der er knappe 15 Gigabyte auf die Festplatte wuchtete, nicht direkt in die Vorhölle der Produktaktivierung verbannt. (weiterlesen…)